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Der Amsterdamer Gitarrist und
gebürtige Österreicher Rudy Kronfuß saß
1969 im Wiener Konzertsaal in der ersten Reihe, als Jimi Hendrix
seine Gitarre laut aufheulen ließ. Seitdem ließen
ihn Person und Musik des Rockmeisters nicht mehr los. Kronfuß
kennt die musikalische Welt von Hendrix wie seine Westentasche,
beschränkt sich aber nicht auf bloße Imitation
des Bekannten, sondern veröffentlichte mehrere CDs mit
eigenen Stücken im Geist des großen Vorbildes.
Mit einer hervorragenden jungen Rhythmusgruppe gräbt
dieser alte Hase der holländischen Musikszene auch weniger
bekannte Hendrix-Songs aus wie „Valleys Of Neptune“
oder „Hey Baby“. Kronfuß ist neben seinem
Rocktalent auch bekannt als Fusion- und Jazzgitarrist und
Komponist. So absolvierte er vor vielen Jahren ein Kompositionsstudium
bei Altmeister Bob Brookmeyer und lieferte hochinteressante
Jazz-Arrangements für Bigband ab. Das berühmte „Voodoo
Child“ bearbeitete er für ein Saxophonquartett.
Seine international auf Hendrix-Festivals erprobte Experience
besteht aus Anders Bouwer (b) und Bouke Bijlsma (dr). Heute
Abend geben sie ein Feuerwerk mit „Stone Free“,
„Foxy Lady“, „Fire“ und vielen weiteren
Hits ab, aber auch weniger bekannten Titeln aus der Feder
eines der größten Rockkomponisten.
Für einige Songs gesellen sich Karsten Burkhardt (vocal,
harp) und Hartmut Sperl (Fender Rhodes Piano) zu einer Jam
mit den drei Holländern.
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